Samstag, 5. April, 15:50 Uhr, 30 Grad, Parque Arauco, größtes Einkaufszentrum Südamerikas
Endlich finde ich die Zeit, mehr aber noch einen Hotspot um das eigentliche Ziel dieses Blogs - nämlich von meiner Zeit in Chile zu berichten - zu verfolgen.
Nach 17 Stunden Flug bin ich letzten Sonntag gut gelandet. Zwar mit kleinen Zwischenfällen am Frankfurter Flughafen (mein Koffer hatte lächerlich 3,5 kg Übergewicht und dafür sollte ich 160€ zahlen! Dazu kam noch mein Rucksack, der eigentlich genau den Maßen entsprach aber mit 11 kg auch 3 über dem zugelassen Gewicht lag- Panik! Also Karton genommen, meiner Mami in die Hand gedrückt und ein kleines bisschen umdisponiert. Nachdem ich dann etwas Anstrengung gezeigt, etwas auf rebellisch und etwas auf Mitleid gemacht habe, hatte der gute Mann dann doch noch ein Nachsehen-Service made in Germany!) aber sonst ganz ok.
Wurde sehr nett am Flughafen empfangen und zum Supermarkt chauffiert. Danach hieß es allerdings: ab ins Bett - 6 Stunden Unterschied sind doch nicht zu verachten. Und noch heute, 1 Woche später falle ich spätestens 23 uhr komplett fertig ins Bett. Ans Weggehen ist also (erst mal ;) noch nicht zu denken.
Ansonsten: super nette Kollegen, dies sich sehr gut um mich kümmern, alles erkären, zeigen, helfen, mich mit zur Arbeit und zurück nehmen usw. Werde nächste Woche mal ein paar Fotos von unserem schicken Büro und der ganzen Anlage machen!
Noch habe ich kein Internet - bin heute im Starbucks - es lebe die Globalisierung!!!(Obwohl ich ja eigentlich dagegen bin - nein, nicht gegen die Globalisierung sondern gegen Starbucks als Zerstörer der Café-Kultur in einigen Ländern, aber was solls...) Ich werde aber weiter darum kämpfen auch wenn die Realisierung mit einigen Stolpersteinen verbunden ist - kein Telefonanschluss, keine chilenische ID, usw. usw.
Was gibt's noch wichtiges? Anders als erwartet gibt es einige Kollegen die Deutsch sprechen - trotzdem hört man mir immer geduldig zu, wenn ich wieder mal nach den richtigen spanischen Worten suche :) Die Chilenen sprechen extrem schnell und haben ihren eigenen sehr starken Dialekt und auch viele eigene Worte (siehe oben), aber auch daran gewöhnt man sich.
Erstaunlicherweise gibt es sehr leckeres Brot - ok da war jetzt ein echter Themenwechsel, aber das ist schon wichtig ;)
Ansonsten sammel ich fleißig Themen über die ich dann in nächster Zeit mal schreiben werde. Für heute soll das reichen. Wollte eigentlich noch ein Bild von meiner Aussicht dranhängen, aber das kommt auch das nächste Mal. Ciao (das sagt man hier tatsächlich, genau wie es "carabinieri" statt "policia" gibt...)
Samstag, 5. April 2008
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